Ausstellung ‚David & Kodiak‘

Die spektakulären Fotografien David Bittners werden in der Ausstellung vom 24. November 2009 bis am 10. Januar 2010 erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern zeigt auch einen Blick hinter die Kulissen. Filmdokumente, Ausrüstungsgegenstände und Reiseberichte des Forschers verströmten den Duft von Freiheit und Abenteuer: Die Besucher gehen auf Tuchfühlung mit den braunen Riesen und schauen dem Fotografen übber die Schulter. Am 21. November fand die Vernissage statt. Zahlreiche Besucher lauschten den abwechslungsreichen Reden von Museumsdirektor Marcel Günthert, Stadtpräsident Alexander Tschäppät, und den Biologen Reinhard Schnidrig und David Bittner.

Reinhard Schnidrig, Leiter der Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität des Bundesamtes für Umwelt BAFU in Bern, erzählte über die Rückkehr des Braunbären in die Schweiz und wie ein friedliches Nebeneinander zwischen Mensch und Bär in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft möglich ist. Er erwähnte aber auch die Grenzen, wenn wir es mit Problembären wie JJ3 zu tun haben, welche von ihrer Mutter an menschiche Siedlungen gewöhnt wurden und nicht mehr nur natürliche Nahrung zu sich nehmen. In diesem spezifischen Fall war ein verantwortungsbewusster Abschuss leider die einzige Lösung, wie auch im gemeinsamen Buch mit David Bittner sehr persönlich dargestellt und detailiert aufgezeigt wird.

Stadtpräsident Alexander Tschäppät erzählte wie immer witzig und gerissen über die spezielle Beziehung welche den Berner mit seinem Wappentier verbindet. Zudem liess er es sich nicht nehmen einzelne Anektoten von David’s Abenteuern unter den Bären in der Wildnis Alaskas zu erwähnen und sich selbst mit einem von David’s Bären ‚Tschäppi‘ zu vergleichen. Die Ausstellung ‚David & Kodiak‘ wurde gemeinsam von Chefdekorateur Claude Kuhn des Naturhistorischen Museums und David Bittner konzipiert. Das Ziel war es ’nicht‘ nur eine Fotoausstellung aufzubauen, sondern die Besucher und Besucherinnen mitzunehmen nach Alaska und aufzuzeigen wie die einzigartigen Fotos von David Bittner überhaupt zustandekommen.

Das Herz der Ausstellung sollte eine Nachbildung von David’s Camp in der Wildis Alaskas sein, um das Alltagsleben des Berner Biologen und Abenteurers aufzuzeigen. Nebst Zelt und diverser Ausrüstungsgegenstände war auch David’s Kajak zu bestaunen. An den seitlich umgebenden Wänden wurden dem Besucher dann die spektakulären grossaufgezogenen Bilder des Naturfotografen vor die Augen geführt. Die einzelnen Dreierkompositionen griffen jeweil ein bestimmtes Thema oder einen individuellen Bären auf, welcher David während der letzten Jahren auf seinen Wildnisreisen kennenlernte. So wurden etwa Berta, Tschäppi, Stummelohr, Bala, Balu, Suunie und Luuni in Portraitmanier vorgestellt. An der hinteren Wand schliesslich wurde ein eigens für die Ausstellung zusammengestellter Film von David Bittner und Jean-Luc Bodmer gezeigt, welcher auf authentische Art und Weise den Besucher in das Leben in der Wildnis Alaskas unter den grössten Bären unseres Planeten entführt.

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